Nüsse – Achtung bei Schimmel!

Soviel ist klar: Nüsse, Mandeln, Samen und Kerne sind lecker und gesund. Gerade im Winter, wenn der Nusskonsum steigt, fragen sich viele Nussliebhaber: Ist Schimmel an Nüssen wirklich so schädlich?

 

Die eindeutige Antwort lautet Ja! Diese Schimmelpilze, die auch Aflatoxine genannt werden, zählen zu den stärksten natürlichen Giften. Sie schädigen die Leber, die Nieren und das Erbgut. Das Krebsrisiko der verschiedenen Aflatoxine ist unterschiedlich hoch, am höchsten ist es beim Aflatoxin B1.

 

Schimmel kann entstehen, wenn Nüsse nicht richtig getrocknet oder falsch gelagert werden. Besonders anfällig sind Erdnüsse, Haselnüsse, Paranüsse, Mandeln und Pistazien. Aber auch bei Walnüssen aus dem heimischen Garten lohnt sich ein prüfender Blick: Sobald Sie auch nur ein Schimmelfädchen sehen – weg mit der Nuss. Denn weder kühlen, kochen, backen noch einfrieren kann die Toxine unschädlich machen.

 

Unsere Top-Tipps:

  • Lagern Sie Nüsse kühl, am besten in fest schließenden Gefäßen im Kühlschrank. Oder frieren Sie die Nüsse ein, sie sind dann bis zu einem Jahr haltbar.
  • Essen Sie keine überlagerten, muffig riechenden oder sichtbar schimmligen Nussprodukte, z.B. bei Nussmus oder Nussmehl.
  • Bevorzugen Sie am besten ganze Nüsse statt gemahlener Ware.
  • Schmecken Nüsse muffig oder verdorben, direkt wieder ausspucken.

Weitere Informationen hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zusammengestellt.

 

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