Magenschutz - Wenn der Magen sauer ist

Viele Menschen leiden zeitweise unter Magenbeschwerden oder Sodbrennen und greifen dann zu Protonenpumpenhemmern (PPI). Diese gehören zu den am häufigsten verordneten wie auch frei gekauften Medikamenten bei Magenproblemen. Manche Menschen brauchen Säureblocker, sehr viele Menschen benötigen sie nicht, nehmen sie aber trotzdem. Diese schnelle Lösung scheint massive Nebenwirkungen zu haben.

 

Wenn die Magensäurebildung langfristig durch Medikamente unterdrückt wird, kann das zu einem Vitaminmangel führen. Magensäure ist wichtig, um Vitamin B12 aus der Nahrung zu lösen. Hinweise auf einen Vitamin B12-Mangel sind z.B. Müdigkeit, Schwäche, Leistungsabfall oder neurologische Beschwerden. Ein Bluttest beim Hausarzt gibt Klarheit.

 

Jetzt wurde bekannt, dass Personen, die Säureblocker einnehmen, auch besonders gefährdet sind für Allergien, bestimmte Infektionen, chronische Nierenerkrankungen und Knochenbrüche. Das Risiko steigt offenbar mit der Dosis. Wichtig ist daher, Säureblocker nur kurzzeitig und nach ärztlicher Anweisung anzuwenden. Was hilft außer Medikamenten? Ein Blick auf den eigenen Lebensstil, z.B. Umgang mit Stress und eine passende Ernährung.

 

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Fettleber - ein dickes Problem

Sieben von zehn adipösen (übergewichtigen) Personen haben eine Fettleber. Und sogar jedes dritte übergewichtige Kind ist davon betroffen. Die Symptome sich recht unspezifisch, sie reichen vom allgemeinen Energiemangel bis zu Druckgefühl im Bauch. Die möglichen Folgen wiegen schwer: Diabetes mellitus, Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenerkrankungen, Entzündungen, Zirrhosen, Tumore.

 

Eine wirksame medikamentöse Therapie gibt es nicht. Jedoch: Eine Ernährungsumstellung kann das Leberfett schmelzen lassen!

 

Bislang ging man davon aus, dass kurzzeitiges Fasten oder eine Haferkur die nachgewiesen besten und schnellsten Effekte haben. Es gibt inzwischen auch Hinweise, dass ein sehr eiweißbetontes Ernährungskonzept gut helfen kann. Statt Haferbrei mit Gemüse zu essen, soll diese Kostform besonders viele Milchprodukte, Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchte und Co. enthalten.

 

Falls Sie für sich eine der Ernährungsweisen überlegen, lassen Sie sich am besten von einem Ernährungsprofi begleiten, damit Sie gesund durch diese „Entfettungsphase“ kommen.

 

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Diabetes? Machen Sie den Test!

 In Deutschland gibt es 6,5 Mio Menschen mit Diabetes mellitus – und die Dunkelziffer beträgt weitere 2 Mio. Die Hauptgruppe sind dabei die über 70jährigen, hier trifft es jeden Dritten. Rasant steigt aber auch die Zahl der jungen Diabetiker. Der häufigste Grund dafür: Übergewicht.

 

Ein erhöhter Blutzuckerspiegel tut nicht weh und wird daher oft erst bei einem ärztlichen Kontrolltermin entdeckt. Die Folgen sind jedoch schwerwiegend, z.B. Nervenschäden, Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenversagen.

 

Sie möchten schon vor dem Arztbesuch Ihr Diabetesrisiko testen? Die Website des medizinischen Projektes Dimini hilft dabei. Nach nur zehn Fragen wissen Sie, wie hoch Ihr Risiko ist, in den kommenden zehn Jahren einen Diabetes zu entwickeln. Fallen die Werte nicht günstig aus, machen Sie am besten direkt einen Termin bei Ihrem Arzt.

Hier finden Sie den Schnell-Test.

 

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Die große Lust auf Süßes

Ist besonders großer Appetit auf Süßes angeboren oder eine reine Gewohnheitssache? Eigentlich regelt ein Hormon den „Süßhunger“. Isst jemand reichlich Süßes, wird das Hormon ausgeschüttet und stoppt den Appetit auf Gummibärchen, Zuckriges und Co.

Es scheint jedoch bei Menschen auch eine Genvariante zu geben, bei der diese Regulation fehlt. Folglich verspeisen diese Personen viel mehr Süßes. Dicker sind sie jedoch nicht unbedingt, da sie dazu neigen, im Gegenzug Eiweiß und Fett einzusparen.

 

Spannend ist auch, dass diese Personen nicht nur eher zum Naschen neigen, sondern auch verstärkt zu Alkohol und Tabak greifen. Forscher sehen hier einen Zusammenhang zum Belohnungssystem im Gehirn.

 

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Bluthochdruckbremse Kalium

Haben Sie hohen Blutdruck und sollen deshalb sehr sparsam salzen? Effektiver kann es sein, einfach mehr Kalium zu essen. Kalium wirkt entspannend auf die Blutgefäße und senkt damit den Druck. Wer sehr kaliumreich isst, kann das eigene Schlaganfallrisiko bis zu 24% senken.

 

Da in verarbeiteten Produkten viel Salz aber wenig Kalium steckt (z.B. Wurst, Konserven, Fertiggerichten), greifen Sie lieber bei frischen, unverarbeiteten und pflanzlichen Lebensmitteln zu. Kaliumreich sind z.B. Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Kohl, Spinat und Möhren sowie Banane, Aprikose und Beeren. Guten Appetit!

 

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Antibiotika schaden der Darmflora

Eine Therapie mit Antibiotika kann Leben retten. Mit Blick auf die Darmflora (Mikrobiom) kann der Einsatz der Medikamente jedoch auch ungünstig sein.

 

So wurde in einer Studie untersucht, wie sich eine 4tägige Antibiotikagabe auf die Darmflora auswirkt. Dabei wurde festgestellt, dass nicht alle Darmkeime abgetötet wurden, sondern sie sich teilweise in Sporen umwandelten. Im Zeitverlauf tauchten anfangs verstärkt pathogene Bakterien auf, die Magen-Darm-Probleme hervorrufen können – eine häufige Folge von Antibiotikatherapien. Nach sechs Monaten hatte sich die Darmflora fast normalisiert, es fehlten jedoch einige der früher vorhandenen Arten. Außerdem hatten sich Resistenzen bei den Bakterien entwickelt, so dass ein erneuter Antibiotika-Einsatz vermutlich schlechter wirken würde.

 

Die bakterielle Vielfalt im Darm ist enorm wichtig, um uns gesund zu erhalten. Sie bestimmt über die Stärke unseres Immunsystems, die Entwicklung von Übergewicht, Stoffwechselstörungen & Co. Daher sollte jeder Einsatz von Antibiotika sehr gut überlegt sein.

 

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Mangelernährung im Krankenhaus

Im Krankenhaus möchte man gesund werden – viele rutschen jedoch gerade dort in eine Mangelernährung. Diese schwächt den Körper, verschlechtert Erkrankungen und kann zu Komplikationen führen.

Ist es normal, im Krankenhaus Gewicht zu verlieren? Leider oft, obwohl das leicht zu ändern wäre. Welche Gründe es für diese negative Entwicklung gibt und was man konkret dagegen tun könnte, zeigt die Reportage von plusminus.

 

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Schlafmangel macht dick

Wochenende, Feiertage, Urlaub - dann endlich mal auszuschlafen scheint ein Luxus zu sein, den sich im Alltag nicht jeder leistet.

 

Doch Achtung: Zu wenig Schlaf führt dazu, dass der Körper vermehrt Fett speichert und Muskeln abbaut. Zeitgleich wird die überschüssige Glukose für den Aufbau von Fettreserven verwendet. „Ausgeschlafene“ Zellen hingegen greifen für ihre Energieversorgung auf Glukose (Blutzucker) zu.

Außerdem löst schon eine Nacht zu wenig Schlaf ein Belohnungssystem im Gehirn aus. Bestimmte lustbetonte Hirnregionen werden dann stärker aktiviert. Übernächtigte Menschen greifen damit gezielter und schneller zu Snacks & Co, auch wenn die Produkte teurer sind.

 

Auf Dauer kann Schlafmangel so zu Übergewicht, dem metabolischen Syndrom und Typ 2-Diabetes führen…

 

Nicht nur zum Jahreswechsel lohnt es sich also, mal den Wecker auszuschalten oder früher ins Bett zu gehen. Vielleicht ein guter Vorsatz für´s Neue Jahr?

 

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Kaffee als Magenbitter

Nach dem Essen noch schnell einen Kaffee oder Espresso – so mögen es viele. Und irgendwie tut das auch gut – aber warum?

 

Die Bitterstoffe im Kaffee sorgen dafür, dass mehr Magensäure produziert wird. Das verbessert die Verdauung. Neu entdeckt wurde, dass sich die Rezeptoren für Bitterstoffe nicht nur im Mund befinden sondern auch im Magen. Im Mund sollen sie uns vor giftigen, weil häufig bitteren Inhaltsstoffen der Nahrung warnen. Wenn der Magen das Bittere „schmeckt“, fließen mehr Verdauungssäfte.

 

Vielleicht gibt es zukünftig Bitterstoffe oder Bitterblocker, die bei der Therapie von Magenübersäuerung oder anderen Verdauungsproblemen helfen. Bis dahin sollte einfach Jeder auf seinen Magen hören: Tut der Kaffee gut, oder wäre ein anderes Getränk jetzt eine bessere Wahl?

 

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Nüsse – Achtung bei Schimmel!

Soviel ist klar: Nüsse, Mandeln, Samen und Kerne sind lecker und gesund. Gerade im Winter, wenn der Nusskonsum steigt, fragen sich viele Nussliebhaber: Ist Schimmel an Nüssen wirklich so schädlich?

 

Die eindeutige Antwort lautet Ja! Diese Schimmelpilze, die auch Aflatoxine genannt werden, zählen zu den stärksten natürlichen Giften. Sie schädigen die Leber, die Nieren und das Erbgut. Das Krebsrisiko der verschiedenen Aflatoxine ist unterschiedlich hoch, am höchsten ist es beim Aflatoxin B1.

 

Schimmel kann entstehen, wenn Nüsse nicht richtig getrocknet oder falsch gelagert werden. Besonders anfällig sind Erdnüsse, Haselnüsse, Paranüsse, Mandeln und Pistazien. Aber auch bei Walnüssen aus dem heimischen Garten lohnt sich ein prüfender Blick: Sobald Sie auch nur ein Schimmelfädchen sehen – weg mit der Nuss. Denn weder kühlen, kochen, backen noch einfrieren kann die Toxine unschädlich machen.

 

Unsere Top-Tipps:

  • Lagern Sie Nüsse kühl, am besten in fest schließenden Gefäßen im Kühlschrank. Oder frieren Sie die Nüsse ein, sie sind dann bis zu einem Jahr haltbar.
  • Essen Sie keine überlagerten, muffig riechenden oder sichtbar schimmligen Nussprodukte, z.B. bei Nussmus oder Nussmehl.
  • Bevorzugen Sie am besten ganze Nüsse statt gemahlener Ware.
  • Schmecken Nüsse muffig oder verdorben, direkt wieder ausspucken.

Weitere Informationen hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zusammengestellt.

 

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Stuhlanalysen für die Darmsanierung - hilfreich oder wertlos?

Wer entscheidet, wir gesund wir sind? Tatsächlich sind daran maßgeblich die Bakterien in unserem Darm beteiligt (Darmflora, Mikrobiota). Ihre Menge ist riesig: Es sind ungefähr so viele, wie wir Körperzellen haben - damit schätzungsweise zwei Kilogramm Mikrobenmasse. Sie kann Krankheitserreger abwehren, bei der Verdauung helfen, wichtige Schutzsubstanzen für unseren Körper herstellen, uns vor Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen und vieles mehr.

 

Kein Wunder, dass geforscht wird, wie die optimale Zusammensetzung dieser Mikrobiota aussieht. In diesem Zuge werden inzwischen auch (teure) Stuhltests angeboten, denen meisten Produktempfehlungen für eine Darmsanierung folgen - natürlich auf Selbstzahlerbasis. Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) schätzen diese Stuhluntersuchungen als komplett überflüssig und sinnlos ein.

 

Vorläufig bleibt es also dabei: Ballaststoffe sind das beste Futter für eine vielfältige, gesundhaltende Darmmikrobiota. Vollkornprodukte, Gemüse, Obst, Nüsse - Gesundheit essen ist so einfach und auch noch lecker.

 

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Ernährungsberatung: Wir für Sie!

Sie haben sich schon immer gefragt,

 … ob sich eine Ernährungsberatung für Sie lohnt?

 … wie Sie einen qualifizierten und professionellen Ernährungsberater finden?

 … warum die Kosten für eine Ernährungsberatung sehr unterschiedlich sein können?

... wie Sie Ihre Krankenkasse an den Kosten beteiligen können?

 … wie so eine Ernährungsberatung eigentlich abläuft?

 

Diese Fragen und viele mehr werden in dem kurzen Clip von HealthTV beantwortet. Schauen Sie doch einfach mal rein!

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Kerstin Bernhardt  |  Telefon 0221 - 99 75 92 31  |  info@ernaehrungslotsen.de

Chamissostraße 13  I  50825 Köln (Neuehrenfeld)