Fastfood macht Immunsystem aggressiver

Eine Kost mit viel Fett, viel Zucker und wenigen Ballaststoffen aktiviert das Immunsystem ähnlich wie bei einer bakteriellen Infektion. Besonders beunruhigend ist, dass ungesundes Essen die Körperabwehr langfristig aggressiver macht. Bestimmte Immunzellen verändern sich durch schlechte Ernährung genetisch. Sie sind in ständigem Alarmzustand - und schon bei kleinen Reizen reagieren sie mit stärkeren Entzündungsantworten. Das Problem: Selbst, wenn die Kost schon lange wieder auf „gesund“ umgestellt ist, kommt es damit schneller zu Entzündungen.

 

Entzündliche Vorgänge lassen z.B. Arteriosklerose oder Typ 2-Diabetes schneller entstehen. Vorbeugend macht es also Sinn, den Speiseplan mit möglichst vielen frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln zu füllen. Und lecker ist das auch.

 

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Walnüsse senken „böses“ Cholesterin

Wer Walnüsse isst, kann das „schlechte Cholesterin“ im Blut ganz einfach senken. Schon zwei Handvoll der Baumnüsse täglich reduzieren den Wert um fünf Prozent. Spannend ist, dass die Ernährungsweise insgesamt dafür nicht umgestellt werden muss. Das gute Ergebnis zeigt sich unabhängig davon, ob man gleichzeitig seinen Fett- oder Kohlenhydratverzehr ändert oder nicht. Es spielt auch keine Rolle, ob man die Nüsse zur Hauptmahlzeit oder als Snack konsumiert.

 

Damit ist allein der Nussverzehr der ausschlaggebende Faktor für den positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel.

 

Walnüsse sind hervorragende Snacks für Zwischendurch. Einfach in eine kleine Dose füllen und in die Tasche packen – so haben Sie auch unterwegs immer einen leckeren und natürlichen Cholesterinsenker dabei.

 

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Joghurt als Blutdrucksenker?

Dass salzreiche Nahrung den Bluthochdruck fördern kann, ist lange bekannt. Spannend ist eine neue Entdeckung, die die Darmflora im Fokus hat. Forscher fanden heraus, dass übermäßig viel Salz im Essen dazu führt, dass Laktobazillen im Darm absterben. Diese Immunzellen können vor Bluthochdruck und Autoimmunerkrankungen schützen.

 

Wurden zum Essen gleichzeitig probiotische Laktobazillen gegeben, ließ sich der negative Salz-Effekt von abmilden: Der Blutdruck sank.

 

Laktobazillen kommen natürlicherweise in fermentierten Speisen wie Sauerkraut, Joghurt oder Käse vor. Es wäre grandios, wenn diese Lebensmittel also therapeutische Wirksamkeit hätten. Bis die Forschung dazu genaue Ergebnisse liefern kann, können wir sie uns ja schonmal schmecken lassen.

 

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Krebs: Ernährungsberatung verbessert Prognose

Die medizinische Therapie bei Krebs ist für die Patienten oft sehr kräftezehrend. Wenn der Kopf-Hals-Bereich befallen ist, leiden viele Betroffene unter Kau- und Schluckbeschwerden. Bei Krebs im Magen-Darm-Trakt ist häufig die Verdauung gestört. Erfolgt die medizinische Behandlung mit Bestrahlungen und Chemotherapie, können sich zusätzlich Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schleimhautentzündungen, Durchfälle usw. dazu gesellen. Die Ernährungssituation wird für den Patienten immer schwieriger, damit sinken auch die Erfolgsaussichten der gesamten Therapie.

 

Nun zeigen aktuelle Studien, wie es besser gehen könnte: Der Therapieerfolg und die Lebensqualität steigen nachweisbar, wenn Betroffene rechtzeitig eine individuelle Ernährungsberatung erhalten.

 

Dafür macht sich auch die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) stark und betont: „Hier ist die Vernetzung der Ärzte gefragt. Radioonkologen sollten mit Ernährungsmedizinern und Ernährungsberatern zusammenarbeiten, um für Krebspatienten einen passenden Ernährungsplan aufzustellen.“

 

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Mediterran essen – Sodbrennen adé

Sodbrennen und Reflux sind unangenehm. Magensäure fließt dabei in die Speiseröhre und brennt unangenehm. Ernsthafte Erkrankungen können die Folge sein. Oftmals werden die Symptome mit Protonenpumpenhemmern (PPI) behandelt.

 

Das Problem: PPI haben eine Reihe an Nebenwirkungen, oft ausgelöst durch eine verschlechterte Aufnahme der Vitamine D und B12, Calcium und Eisen bis zu negativen Auswirkungen auf die Darmflora. In der Folge steigt das Risiko für Knochenbrüche, Infektionen, Konzentrationsstörungen und Müdigkeit, Blutarmut, Nierenerkrankungen, usw.

 

Nun gibt es Hinweise, dass eine mediterrane Ernährung inklusive basischem Heilwasser genauso gut wirken wie PPI – jedoch nebenwirkungsfrei!

Die Mittelmeerküche besticht durch ihre leckere Auswahl an viel Gemüse, Fisch, Hülsenfrüchten, Olivenöl und Nüssen. Als Grundlage der Ernährung kann sie die Magensäureproduktion hemmen. Basisches Mineralwasser ist hydrogencarbonatreich. Dazu zählen Wässer, die mind. 1300 mg Hydrogencarbonat pro Liter enthalten. Eine Orientierung bietet das Heilwasserverzeichnis. Täglich sollten Betroffene 1 – 2 Liter hydrogencarbonatreiches Heilwasser trinken.

 

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Kaffee als Magenbitter

Nach dem Essen noch schnell einen Kaffee oder Espresso – so mögen es viele. Und irgendwie tut das auch gut – aber warum?

 

Die Bitterstoffe im Kaffee sorgen dafür, dass mehr Magensäure produziert wird. Das verbessert die Verdauung. Neu entdeckt wurde, dass sich Geschmacksrezeptoren für Bitterstoffe nicht nur im Mund befinden sondern auch im Magen. Im Mund sollen sie uns vor giftigen, weil häufig bitteren Inhaltsstoffen der Nahrung warnen. Wenn der Magen das Bittere „schmeckt“, fließen mehr Verdauungssäfte.

 

Vielleicht gibt es zukünftig Bitterstoffe oder Bitterblocker, die bei der Therapie von Magenübersäuerung oder anderen Verdauungsproblemen helfen. Bis dahin sollte einfach Jeder auf seinen Magen hören: Tut der Kaffee gut, oder wäre ein anderes Getränk jetzt eine bessere Wahl?

 

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Kein unschuldiges Weiß

Der weiße Farbstoff Titandioxid E171 steckt in vielen Alltagsprodukten – und es werden immer mehr. Er wird z.B. für das strahlende Weiß von Dragees, Kaugummi und zuckrigen Überzügen verwendet, wird aber auch in Arzneimitteln und Kosmetika eingesetzt. Das Problem: Die Nanopartikel können sich in Organen wie Niere, Lunge, Hirn, Leber und Milz ansammeln. In der Folge kommt es verstärkt zu Entzündungsreaktionen.

 

Untersuchungen weisen nun darauf hin, dass Titanoxidpartikel auch die Inflammation bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) befeuern. Dabei reichern sich die Teilchen in der Darmschleimhaut an und machen sie durchlässiger. Das stört die schützende Barrierefunktion des Darms. Hier kommen Inflammasone ins Spiel, die zum angeborenen Immunsystem gehören. Sie reagieren auf die Anwesenheit von Titandioxid, indem sie entzündungsfördernde Botenstoffe aussenden. Und diese Entzündungen können leicht chronisch werden.

Vorsorglich sollten daher Personen mit einer defekten Darmbarrierefunktion oder chronisch entzündlichen Darmerkrankung auf titandioxidhaltige Produkte verzichten.

 

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Die große Lust auf Süßes

 Ist besonders großer Appetit auf Süßes angeboren oder eine reine Gewohnheitssache? Eigentlich regelt ein Leberhormon den „Süßhunger“. Isst jemand reichlich Süßes, wird das Hormon ausgeschüttet und stoppt den Appetit auf Gummibärchen, Zuckriges und Co.

 

Es scheint jedoch bei Menschen auch eine Genvariante zu geben, bei der diese Regulation fehlt. Folglich verspeisen diese Personen viel mehr Süßes. Dicker sind sie jedoch nicht unbedingt, da sie dazu neigen, im Gegenzug Eiweiß und Fett einzusparen.

 

Spannend ist auch, dass diese Personen nicht nur eher zum Naschen neigen, sondern auch verstärkt zu Alkohol und Tabak greifen. Forscher sehen hier einen Zusammenhang zum Belohnungssystem im Gehirn.

 

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Salz macht hungrig

Chips, Salzstangen und Pommes machen durstig - aber nur kurzfristig. Über einen längeren Zeitraum betrachtet, trinken Menschen dann sogar weniger. Dafür wird mehr gegessen.

Wissenschaftlich beobachtet wurde das nun bei einer simulierten Marsmission. Die Teilnehmer erhielten stufenweise immer mehr Salz in Ihr Essen. Je salzreicher die Kost wurde, desto mehr Hunger verspürten sie. Mehr getrunken haben sie jedoch nicht.

 

Nun wird diskutiert, welche körperlichen Mechanismen dem zugrunde liegen könnten. Da der Körper Salz als kostbares Gut behandelt, wird das Durstsignal gehemmt. Er will damit verhindern, dass eine hohe Trinkmenge viel salzreichen Urin entstehen lässt, der dann verstärkt ausgeschieden wird. Das Hungergefühl entsteht wahrscheinlich, da der Körper gleichzeitig einen Wasserspar-Mechanismus anwirft. Dafür benötigt er größere Mengen an Harnstoff. Die Herstellung von Harnstoff ist so energiefordernd, dass ein Hungergefühl entsteht.

 

Wichtig: Die Salzmenge im Essen ist eine reine Gewohnheitssache. Wer das Essen mal anders aufpeppen möchte, würzt am besten verstärkt mit frischen Kräutern.

 

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Krebs durch Vitamine?

Viele Menschen haben Sorge, nicht ausreichend Vitamine zu sich zu nehmen. Dann geht der Griff schnell zu Vitaminpräparaten. Doch können diese Supplemente uns beispielsweise vor Krebs schützen?

 

Studien zeigen, dass solche Nahrungsergänzungen oft mehr schaden als nützen. So kann die Einnahme von ß-Carotin (Vitamin A) das Lungenkrebsrisiko steigern. Hochdosiertes Vitamin E sowie Selen stehen im Verdacht, Prostatakrebs zu fördern. Künstliche zugeführte Folsäure regt im Darm das Wachstum bösartiger Geschwüre an, wenn sich dort schon Krebsvorstufen gebildet haben. Bei der Einnahme von Antioxidanzien, den Vitaminen A, C, E sowie Selen gibt es wissenschaftliche Belege, dass sie die Wirkung verschiedener Medikamente oder medizinischer Therapien abschwächen können.

 

Die gute Nachricht: Eine Überdosierung durch natürliche Nahrung ist fast unmöglich. Unverarbeitete Lebensmittel enthalten sogar viele schützende Inhaltsstoffe. Diese Wahl ist daher der bessere Schutz vor Krebs – und schmeckt einfach gut.

 

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Sauer macht Zucker

Zitrone, Essiggurke oder Fleisch – was macht den Körper eigentlich sauer? Generell ist der Körper in der Lage, die im Stoffwechsel entstehenden Säuren umzuwandeln und auszuscheiden. Dies ist bekannt als Säure-Basen-Gleichgewicht. Ist die Menge an säurebildenden Lebensmitteln jedoch zu hoch, ebnet das wohl den Weg zum Diabetes. Aktuellen Untersuchungen zufolge erkranken Personen, die bevorzugt säurereich essen, zu einem Drittel öfter an Diabetes, als Menschen, die betont basisch speisen.

 

Besonders säurebildend wirken die schwefelhaltigen Aminosäuren aus tierischem Eiweiß. Kalium und andere basisch wirkende Mineralien aus pflanzlichen Lebensmitteln können hier gegensteuern.

Fleisch und Wurst erhöhen also das Risiko für Diabetes, während Gemüse, Obst, Kartoffeln und Kräuter schützend wirken.

Wer also gerne Fleisch und Wurst isst, sollte zumindest immer eine große Portion an Grünzeug dazu verspeisen. Zitrone und Essiggurke machen jedenfalls nicht sauer.

 

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Besser Essen = weniger Depressionen

Nur etwa der Hälfte depressiv Betroffener kann mit Medikamenten oder Psychotherapien geholfen werden. Neue Therapiemöglichkeiten sind also wichtig. Könnte auch eine Ernährungsumstellung bei Depression helfen? Die Forscher der SMILES-Studie bestätigen dies.

 

Bei einem Drittel der Betroffenen verbesserten sich die Symptome signifikant, wenn sie reichlich Gemüse, Obst, Nüsse, gesunde Öle, fettarme Milchprodukte sowie Fleisch verspeisten.

Stark verarbeitete Lebensmittel, wenig Ballaststoffe, viel Wurst, Zucker und salzige Snacks wurden dagegen mit einem höheren Erkrankungsrisiko in Verbindung gebracht.

 

Vermutlich wird unsere psychische Gesundheit stark davon beeinflusst, wie die Darmflora zusammengesetzt ist und wie sie Entzündungen steuert. Diese Struktur wiederum hängt direkt von unserer Ernährung ab.

 

Auch wenn die Erkenntnisse klar scheinen: Wie motiviert sind depressive Menschen, passende Lebensmittel einzukaufen und diese gesund zuzubereiten? Hier können Familie und Freunde hilfreich zur Seite stehen und ganz praktisch unterstützen.

 

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Kerstin Bernhardt  |  Telefon 0221 - 99 75 92 31  |  info@ernaehrungslotsen.de

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