Besser essen - leicht gemacht!

Früher wurde gegessen, was da war. Die Jahreszeit und der Geldbeutel bestimmten, was auf den Tisch kam. Heute leben wir im Überfluss und müssen uns fast schon wehren gegen verführerische Nahrungsmittel, die wir um uns haben. Wir haben also mehr als genug zu essen - macht uns das nun auch besonders gesund? Leider scheint eher das Gegenteil der Fall zu sein. Wir wissen mehr über Ernährung als wir umsetzen, und sind auch oft verwirrt, wenn wir auf widersprüchliche Informationen stoßen.

 

An dieser Stelle helfen die Ernährungsberatung und die Ernährungstherapie.

Die Ernährungsberatung hilft gesunden Menschen dabei, die eigene Gesundheit zu schützen und zu erhalten. Themen sind dann z.B. gesundes Abnehmen, geeignete Sporternährung oder gute Nährstoffversorgung bei veganer Ernährung.

In der Ernährungstherapie werden Personen unterstützt, die bereits Beschwerden haben und diese lindern oder heilen möchten.Häufig geht es in der Ernährungstherapie um Erkrankungen wie Übergewicht, Untergewicht, Gicht, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Diabetes, Krebs, Verdauungsprobleme (wie  Reizdarm, Verdauungsschwäche, Gastritis, Morbus Crohn), Osteoporose, Rheuma, Schuppenflechte, Entzündungen oder Lebensmittelunverträglichkeiten.

 

Die Ernährungstherapie kann dann oft den entscheidenden aktiv heilenden Impuls geben. Probieren Sie es einfach aus - für ein gesundes Jahr 2020!

 

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Volles Korn voraus!

Wer gegen seinen hohen Cholesterinspiegel Medikamente (Statine) einnimmt, kann deren Wirkung durch Vollkornprodukte effektiv verstärken. Neue Untersuchungen haben eindeutig ergeben, dass Patienten, die Statine bekamen, deutlich niedrigere Cholesterinwerte hatten, wenn sie Brot, Brötchen und Frühstücksflocken als Vollkornvariante wählten. Der cholesterinsenkende Effekt war weitaus höher als es die Summe der Einzeleffekte von Statinen und Vollkornprodukten vermuten lässt.

 

Warum die Kombination deutlich wirkungsvoller ist, ist den Wissenschaftlern noch ein Rätsel. Gesichert ist, dass eine ballaststoffreiche Ernährung den Cholesterinspiegel senken kann. Überlegt wird nun, ob sich in den Vollkorn-Lebensmitteln noch weitere cholesterinsenkende Inhaltsstoffe verbergen.

 

In jedem Fall ist klar: Zur Senkung hoher Cholesterinwerte lohnt es sich, neben den Medikamenten auch auf Getreideprodukte aus dem vollen Korn zu setzen – egal ob Vollkornbrot, Naturreis oder Haferflocken. Probieren Sie auch mal Weihnachtskekse mit Vollkornmehl als köstliche Variante.

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Mit Bakterien den Krebs bekämpfen

Die Hinweise verdichten sich, dass Probiotika (lebenden Bakterien, z.B. Milchsäurebakterien) und Ballaststoffe vor Krebs schützen können. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen dies inzwischen zumindest für Darmkrebs und Lungenkrebs. Besonders hilfreich scheint dabei eine kluge Kombination von beiden Stoffen zu sein. Gemeinsam können sie das Darmmikrobiom (Darmflora) so verändern, dass krebsauslösende Vorgänge im Körper gehemmt werden.

Es wird zudem vermutet, dass Probiotika und Ballaststoffe die Wirksamkeit von Chemotherapien verbessern können. Um hier volle Klarheit zu haben, sind wahrscheinlich noch viele Studien notwendig.

Bis dahin können Sie leicht etwas für sich selbst tun: Setzen Sie mehr Milchsäurebakterien und Ballaststoffe auf ihren Speiseplan. Das geht ganz leicht: Joghurt mit Getreideflocken, Vollkornbrot mit Kräuterquark, Kefir-Birnen-Smoothie, Pilzsuppe mit Sauerrahm, Sauerkraut-Kartoffel-Auflauf, … - das tut gut, schmeckt gut und schützt vor Krebs.

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Brainfood – wie beeinflusst das Essen unser Gehirn?

Unsere Ernährung hat einen direkten Einfluss auf unser Gehirn. Dabei handelt es sich nicht nur um die geistige Leistungsfähigkeit. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass auch unsere seelische Gesundheit davon abhängt, was wir essen und trinken.

Im Bereich der sogenannten Neuro-Nutrition wird weiter geforscht: Macht Junk Food aggressiv? Können wir süchtig nach immer mehr Zucker werden? Was hat unsere Lebensmittelauswahl mit Depressionen zu tun? Fördert kalorienreiches Essen Entzündungen im Körper? Wie beeinflusst unser Darm unsere psychische und geistige Gesundheit?

Eine spannende Reportage dazu zeigt ARTE. Hier finden Sie den Link zum Video:

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Magenschutz - Wenn der Magen sauer ist

Viele Menschen leiden zeitweise unter Magenbeschwerden oder Sodbrennen und greifen dann zu Protonenpumpenhemmern (PPI). Diese gehören zu den am häufigsten verordneten wie auch frei gekauften Medikamenten bei Magenproblemen. Manche Menschen brauchen Säureblocker, sehr viele Menschen benötigen sie nicht, nehmen sie aber trotzdem. Diese schnelle Lösung scheint massive Nebenwirkungen zu haben.

 

Wenn die Magensäurebildung langfristig durch Medikamente unterdrückt wird, kann das zu einem Vitaminmangel führen. Magensäure ist wichtig, um Vitamin B12 aus der Nahrung zu lösen. Hinweise auf einen Vitamin B12-Mangel sind z.B. Müdigkeit, Schwäche, Leistungsabfall oder neurologische Beschwerden. Ein Bluttest beim Hausarzt gibt Klarheit.

 

Jetzt wurde bekannt, dass Personen, die Säureblocker einnehmen, auch besonders gefährdet sind für Allergien, bestimmte Infektionen, chronische Nierenerkrankungen und Knochenbrüche. Das Risiko steigt offenbar mit der Dosis. Wichtig ist daher, Säureblocker nur kurzzeitig und nach ärztlicher Anweisung anzuwenden. Was hilft außer Medikamenten? Ein Blick auf den eigenen Lebensstil, z.B. Umgang mit Stress und eine passende Ernährung.

 

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Fettleber - ein dickes Problem

Sieben von zehn adipösen (übergewichtigen) Personen haben eine Fettleber. Und sogar jedes dritte übergewichtige Kind ist davon betroffen. Die Symptome sich recht unspezifisch, sie reichen vom allgemeinen Energiemangel bis zu Druckgefühl im Bauch. Die möglichen Folgen wiegen schwer: Diabetes mellitus, Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenerkrankungen, Entzündungen, Zirrhosen, Tumore.

 

Eine wirksame medikamentöse Therapie gibt es nicht. Jedoch: Eine Ernährungsumstellung kann das Leberfett schmelzen lassen!

 

Bislang ging man davon aus, dass kurzzeitiges Fasten oder eine Haferkur die nachgewiesen besten und schnellsten Effekte haben. Es gibt inzwischen auch Hinweise, dass ein sehr eiweißbetontes Ernährungskonzept gut helfen kann. Statt Haferbrei mit Gemüse zu essen, soll diese Kostform besonders viele Milchprodukte, Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchte und Co. enthalten.

 

Falls Sie für sich eine der Ernährungsweisen überlegen, lassen Sie sich am besten von einem Ernährungsprofi begleiten, damit Sie gesund durch diese „Entfettungsphase“ kommen.

 

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Diabetes? Machen Sie den Test!

 In Deutschland gibt es 6,5 Mio Menschen mit Diabetes mellitus – und die Dunkelziffer beträgt weitere 2 Mio. Die Hauptgruppe sind dabei die über 70jährigen, hier trifft es jeden Dritten. Rasant steigt aber auch die Zahl der jungen Diabetiker. Der häufigste Grund dafür: Übergewicht.

 

Ein erhöhter Blutzuckerspiegel tut nicht weh und wird daher oft erst bei einem ärztlichen Kontrolltermin entdeckt. Die Folgen sind jedoch schwerwiegend, z.B. Nervenschäden, Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenversagen.

 

Sie möchten schon vor dem Arztbesuch Ihr Diabetesrisiko testen? Die Website des medizinischen Projektes Dimini hilft dabei. Nach nur zehn Fragen wissen Sie, wie hoch Ihr Risiko ist, in den kommenden zehn Jahren einen Diabetes zu entwickeln. Fallen die Werte nicht günstig aus, machen Sie am besten direkt einen Termin bei Ihrem Arzt.

Hier finden Sie den Schnell-Test.

 

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Die große Lust auf Süßes

Ist besonders großer Appetit auf Süßes angeboren oder eine reine Gewohnheitssache? Eigentlich regelt ein Hormon den „Süßhunger“. Isst jemand reichlich Süßes, wird das Hormon ausgeschüttet und stoppt den Appetit auf Gummibärchen, Zuckriges und Co.

Es scheint jedoch bei Menschen auch eine Genvariante zu geben, bei der diese Regulation fehlt. Folglich verspeisen diese Personen viel mehr Süßes. Dicker sind sie jedoch nicht unbedingt, da sie dazu neigen, im Gegenzug Eiweiß und Fett einzusparen.

 

Spannend ist auch, dass diese Personen nicht nur eher zum Naschen neigen, sondern auch verstärkt zu Alkohol und Tabak greifen. Forscher sehen hier einen Zusammenhang zum Belohnungssystem im Gehirn.

 

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Bluthochdruckbremse Kalium

Haben Sie hohen Blutdruck und sollen deshalb sehr sparsam salzen? Effektiver kann es sein, einfach mehr Kalium zu essen. Kalium wirkt entspannend auf die Blutgefäße und senkt damit den Druck. Wer sehr kaliumreich isst, kann das eigene Schlaganfallrisiko bis zu 24% senken.

 

Da in verarbeiteten Produkten viel Salz aber wenig Kalium steckt (z.B. Wurst, Konserven, Fertiggerichten), greifen Sie lieber bei frischen, unverarbeiteten und pflanzlichen Lebensmitteln zu. Kaliumreich sind z.B. Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Kohl, Spinat und Möhren sowie Banane, Aprikose und Beeren. Guten Appetit!

 

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Antibiotika schaden der Darmflora

Eine Therapie mit Antibiotika kann Leben retten. Mit Blick auf die Darmflora (Mikrobiom) kann der Einsatz der Medikamente jedoch auch ungünstig sein.

 

So wurde in einer Studie untersucht, wie sich eine 4tägige Antibiotikagabe auf die Darmflora auswirkt. Dabei wurde festgestellt, dass nicht alle Darmkeime abgetötet wurden, sondern sie sich teilweise in Sporen umwandelten. Im Zeitverlauf tauchten anfangs verstärkt pathogene Bakterien auf, die Magen-Darm-Probleme hervorrufen können – eine häufige Folge von Antibiotikatherapien. Nach sechs Monaten hatte sich die Darmflora fast normalisiert, es fehlten jedoch einige der früher vorhandenen Arten. Außerdem hatten sich Resistenzen bei den Bakterien entwickelt, so dass ein erneuter Antibiotika-Einsatz vermutlich schlechter wirken würde.

 

Die bakterielle Vielfalt im Darm ist enorm wichtig, um uns gesund zu erhalten. Sie bestimmt über die Stärke unseres Immunsystems, die Entwicklung von Übergewicht, Stoffwechselstörungen & Co. Daher sollte jeder Einsatz von Antibiotika sehr gut überlegt sein.

 

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Mangelernährung im Krankenhaus

Im Krankenhaus möchte man gesund werden – viele rutschen jedoch gerade dort in eine Mangelernährung. Diese schwächt den Körper, verschlechtert Erkrankungen und kann zu Komplikationen führen.

Ist es normal, im Krankenhaus Gewicht zu verlieren? Leider oft, obwohl das leicht zu ändern wäre. Welche Gründe es für diese negative Entwicklung gibt und was man konkret dagegen tun könnte, zeigt die preisgekrönte Reportage von plusminus.

 

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Schlafmangel macht dick

Wochenende, Feiertage, Urlaub - dann endlich mal auszuschlafen scheint ein Luxus zu sein, den sich im Alltag nicht jeder leistet.

 

Doch Achtung: Zu wenig Schlaf führt dazu, dass der Körper vermehrt Fett speichert und Muskeln abbaut. Zeitgleich wird die überschüssige Glukose für den Aufbau von Fettreserven verwendet. „Ausgeschlafene“ Zellen hingegen greifen für ihre Energieversorgung auf Glukose (Blutzucker) zu.

Außerdem löst schon eine Nacht zu wenig Schlaf ein Belohnungssystem im Gehirn aus. Bestimmte lustbetonte Hirnregionen werden dann stärker aktiviert. Übernächtigte Menschen greifen damit gezielter und schneller zu Snacks & Co, auch wenn die Produkte teurer sind.

 

Auf Dauer kann Schlafmangel so zu Übergewicht, dem metabolischen Syndrom und Typ 2-Diabetes führen…

 

Nicht nur zum Jahreswechsel lohnt es sich also, mal den Wecker auszuschalten oder früher ins Bett zu gehen. Vielleicht ein guter Vorsatz für´s Neue Jahr?

 

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Kerstin Bernhardt  |  Telefon 0221 - 99 75 92 31  |  info@ernaehrungslotsen.de

Chamissostraße 13  I  50825 Köln (Neuehrenfeld)